Sonntag, 3. Juni 2012

Abendgedanken

Warum will man manchmal mit niemandem zusammen sein,
sondern frei sein, auf niemanden Rücksicht nehmen müssen,
einfach eine Tasche packen, wegfahren und sehen, was dann passiert?
Und warum will man manchmal wieder nur gebunden sein, an einen Ort,
an dieselbe Gruppe Menschen, mit der Sicherheit,
dass so das eigene Leben ist und einem nichts passieren kann?

 

Ich glaub, beides steht an sich für ein Prinzip, nach dem man sein Leben entwirft; das erste steht für die Freiheit, das zweite für die Sicherheit. Und jeder Mensch muss irgendwann irgendwo eine Entscheidung treffen, nach welchem man sein Leben entwirft. Natürlich kann man diesen Entwurf jederzeit überdenken und alles umschmeißen, aber das kostet was. Und vielleicht gibt es einen bestimmten Punkt, an dem man gar nicht mehr zurück kann und wenn man den dann verpasst, sind die Kosten so groß, dass es sich nicht mehr lohnt, so dass man ausharrt und nie nie nie wieder sein Leben nach dem anderen Prinzip richten kann, nie die andere Seite kosten kann.

Und ich, ich weiß absolut nicht, was ich will.
Weder im Kleinen und im Moment,
noch im Großen und in der Zukunft.


Wie zur Hölle soll man auch so eine Entscheidung treffen?

 

http://www.youtube.com/watch?v=U1IIYjQp5mc&feature=relmfu
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http://www.youtube.com/watch?v=y-1Sz56n9uE


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