Sonntag, 20. Mai 2012

"Drogen sind böse, vom Masturbieren wird man blind
und für Sex vor der Ehe kommt man in die Hölle."

ODER

"Um alt und weise zu werden, muss man erst mal jung und dumm gewesen sein."

Ich würde Sex, Drogen oder Wahnsinn nicht allen empfehlen, aber für mich hat immer gut funktioniert.

Dienstag, 15. Mai 2012

UNHATE

10 Gründe gegen homosexuelle Ehen:

1. Homosexualität ist nicht natürlich. Echte Deutsche lehnen unnatürliche Dinge wie Brillen, Polyester oder Klimaanlagen ab.
2. Homosexuelle Ehen werden Menschen ermutigen, homosexuell zu sein. Genauso wie es einen groß macht, wenn man mit großen Menschen rumhängt.
3. Homosexuelle Ehen zu legalisieren wird allem möglichem wahnsinnigen Verhalten die Tür öffnen. Leute könnten sogar ihre Hunde heiraten wollen, weil Hunde ein legales Ansehen haben und einen Ehevertrag unterzeichnen können.
4. Die Ehe existiert schon lange und hat sich in all der Zeit überhaupt nicht verändert: Frauen sind nach wie vor Eigentum, Schwarze können keine Weißen heiraten und Scheidung ist immer noch illegal.
5. Die Ehe wird wesentlich weniger bedeutungsvoll, wenn Homosexuelle heiraten dürfen; die Unantastbarkeit von Britneys 55-Stunden-Ehe wäre völlig zerstört.
6. Ehen sind wertvoll, weil sie Kinder produzieren. Homosexuelle, alte und unfruchtbare Menschen sollten nicht das Recht haben zu heiraten, weil unsere Waisenhäuser noch nicht voll sind und wir unbedingt mehr Kinder brauchen.
7. Offensichtlicherweise werden Homosexuelle nur homosexuelle Kinder hervorbringen, da heterosexuelle Eltern nur heterosexuelle Kinder hervorbringen.
8. Homosexuelle Ehen werden nicht religiös unterstützt. In einer Theokratie wie unserem Staat werden die Werte einer Religion allen Menschen aufgedrückt, deshalb haben wir auch nur eine Religion in Deutschland.
9. Kinder können nur mit einem männlichen und einem weiblichen Vorbild Erfolge erzielen. Deshalb ist es alleinstehenden Eltern strikt verboten, Kinder zu erziehen.
10. Homosexuelle Ehen werden unsere Gesellschaft für immer und ewig verändern; wir könnten uns niemals an neue soziale Normen anpassen. Genauso, wie wir uns nicht an Autos, den Dienstleistungssektor und eine längere Lebensdauer anpassen konnten.






Donnerstag, 10. Mai 2012

Armes kleines Obst

Es war einmal ein Mädchen, das hatte einen Vater und eine ältere Schwester, die sich nicht gut verstanden, weil die ältere Schwester eigensinnig war und sagte, was sie dachte. Das Mädchen wollte sich aber gut mit ihrem Vater verstehen, also tat sie alles, um ihm zu gefallen. Und gleichzeitig wollte sie sich mit ihrer älteren Schwester verstehen, also tat sie alles, um ihr auch zu gefallen.
Und als sie älter wurde, verschwanden Vater und Schwester irgendwann und das Mädchen hätte lernen können, sich selber zu gefallen. Aber das tat sie nicht, weil sie ja auch noch eine Mutter hatte, der sie gefallen konnte und musste, also tat sie, was sie konnte, um zu gefallen.

Ich glaube, dieses Mädchen hat bis heute nicht gelernt, dass sie vor allem sich selbst gefallen muss. Bei anderen Menschen ist es immer möglich, dass sie dich aus deinem Leben verschwinden.

Aber mit dir selbst musst du ewig leben.
Und wie willst du das tun, wenn du dich nie darum gekümmert hast, das zu tun, was dir selbst gefällt?

Armes Mädchen.

Was ich wirklich traurig finde, ist, dass du großartig sein könntest, wenn du aufhören würdest, dir Gedanken darum zu machen, ob du allen anderen gefällst.
Mehr als nur großartig, du könntest unglaublich sein.
Und unglaublich glücklich.

Und ich finde es traurig, dass unsere Freundschaft zerbrochen ist, weil ich nun tue, was mir gefällt.
Weil ich jetzt ich bin, einfach nur ich, und mich nicht mehr irgendwem zu liebe einschränken muss.
Aber mit dieser Ausgabe von mir kannst du nicht leben.

Ich steh nicht mehr zwischen den Stühlen.