Mittwoch, 28. März 2012

Macht's gut und danke für's...?

Manchmal gibt's Dinge, die wichtiger sind,
als die Menschen, die lange in unserem Leben waren.
Zum Beispiel nach den Prinzipien zu leben,
an die man mehr als alles andere glaubt.
Eines von meinen ist:

''Opfere niemals die Person, die du bist, nur weil jemand ein Problem damit hat.''

Da ich für euch nur akzeptabel zu sein scheine, wenn ich das tue,
habe ich nur eine Sache zu sagen:

Raus aus meinem Leben!

Montag, 26. März 2012

Freundschaft 2.0

Und erneut tauchen in unserer Freundschaft Probleme auf, die ich nicht verstehe - hauptsächlich, weil du nicht mir redest, ich zu meinen eigenen Schlussfolgerungen kommen muss, keine Ahnung habe, ob die richtig sind und deshalb auch eigentlich nicht nach ihnen handeln und nicht deswegen wütend auf dich sein will.
Aber irgendwo bin ich's doch.

Du sagst, wir sind beste Freundinnen - dann behandel mich doch bitte auch so.

Denn wenn man gut befreundet, sogar am besten befreundet ist, dann akzeptiert man einander doch so, wie man ist, oder?
Dann spricht man ehrlich über Probleme und erwartet nicht, dass die andere es einfach so merkt, wenn man nichts sagt und sich benimmt, als seie alle ok und wie immer?
Dann ändert man sich mal ein bisschen, wenn man die andere unglücklich macht, oder? [Vorausgesetzt, man bekommt es von ihr selber zu hören, nicht von einem Kerl, der auf seine selbstherrliche Art unser beider Leben immer und immer wieder auf den Kopf stellt.]

Schließlich ist es eine (der) beste(n) Freundin(nen), über die wir hier sprechen.

Auch wenn ich finde, dass dieser Begriff seltsam ist.

Ich teile meine Freundinnen nicht ein, nicht nach dem Motto ''Diese ist gut, aber jene ist noch besser.''
Das ist doch albern; das macht man im Kindergarten und in der Grundschule.

Wenn ich mich auf jemanden blind verlassen kann, wenn ich mit jemandem stundenlang ernste, tiefsinnige Gespräche über Probleme, Gott, die Welt und jeden anderen Scheiß führen kann, wenn wir aber auch zusammen über sinnlosen Scheiß labern und lachen können und wenn ich mit ihr völlig durchdrehen und abgrundtief abspacken kann, dann ist das die höchste Stufe von Vertrautheit, die man bei mir erreichen kann.

Und irgendwie habe ich in dieses ''über Probleme reden'' auch miteinbezogen, dass man über Probleme in der Freundschaft reden kann.

Vielleicht hab ich mich ja auch geirrt, vielleicht muss man das als Freunde nicht können, aber na ja.
Wenn du es irgendwann kannst, dann melde dich.

Auch wenn ich dir nicht versprechen kann, dass ich dann noch da bin.



Und an die wunderschöne, heißblütig von mir geliebte Miss E:


Weil's einfach nur wahr ist.

Donnerstag, 22. März 2012

Der Spielzeugeffekt

Es war ein Mal ein Mädchen, das einen Jungen mochte; wirklich mochte, auf diese ''Ich wäre gern seine Freundin''- Art.
Aber aus irgendwelchen Gründen klappte es nicht und nach einer Liebeskummerphase rappelte sich das Mädchen wieder auf, fand einen anderen Jungen, den sie auf diese Art mochte und wurde tatsächlich seine Freundin.

Und hier greift der Spielzeugeffekt: Junge A sieht, dass das Mädchen mit Junge B glücklich ist.
Und plötzlich will er sie doch.
Als wäre sie ein Spielzeug, mit dem er eigentlich nicht spielt. Doch sobald er sieht, wie ein anderer mit ''seinem'' Spielzeug Spaß hat, will er es zurück.
Obwohl er es eigentlich gar nicht wollte und vielleicht auch nicht mehr will, wenn er es dann hat.
Ein Verhalten, dass wir eigentlich alle aus dem Kindergarten kennen dürften, oder?

Ja, der Vergleich mag etwas seltsam anmuten, aber ich denke doch, dass es stimmt.
Manchmal ist es grade die Tatsache, dass wir jemanden nicht haben können, die ihn oder sie für uns anziehend macht.

Das beste Beispiel: Scrubs, dritte Staffel. JD bittet Elliot, ihren Freund zu verlassen und mit ihm zusammen zu sein. Doch als sie ihn verlässt und mit JD zusammen kommt, stellt er fest, dass er sie doch nicht will.
Ja, Serienbeispiel.

Aber nichts destro trotz ein perfektes Beispiel für den Spielzeugeffekt.

Samstag, 17. März 2012

Fuck this shit, IT'S SPRING!


Großes Gott, es ist FRÜHLING!
20°C und Sonnenschein draußen - sofort wird Vitamin D freigeschaltet 
und ich bin glücklich!
In 'ner halben Stunde werd ich in Hotpants rausgehen, mir eine neue Sonnenbrille kaufen und mich dann mit meinen Freundinnen auf eine wunderschöne Wiese in die Sonne setzen und fett Schokoeis essen.
Life at it's best, BITCHES <3

http://www.youtube.com/watch?v=AbV-Q6tz4B8

Montag, 5. März 2012

It's random, I miss you.

Niemand verschwindet grundlos aus deinem Leben - denk darüber nach, wem nachläufst



& irgendwann wirst du es vermissen, dass sie dir nachgerannt ist, dass sie so nervig war und dass du ihr so sehr am Herzen gelegen hast

& vielleicht kommen wir nie über jemanden hinweg, vielleicht finden wir nur immer wieder jemand anderes, über den wir nachdenken können.

Maybe I'll get drunk again...

Donnerstag, 1. März 2012

Beziehungsillusion

Ich weiß nicht genau, wieso, aber in letzter Zeit habe ich relativ viel über Illusionen nachgedacht, gerade in Bezug auf Beziehungen.
Nicht nur ''Liebes''beziehungen, sondern auch in Bezug auf Freundschaften und deren Dauer.

Man kennt das doch, gerade im Teenageralter, in dem ich ja mitten drin stehe:
Man lernt jemanden kennen, versteht sich toll mit der-/demjenigen, baut eine emotionale Bindung auf und ehe man es sich versieht, steht die Wörtchen ''für immer'' im Raum, sei es auf die ''Beste Freundinnen für immer'' - oder die ''Ich werde dich immer lieben''- Art.
Irgendwoher taucht die Illusion auf, das man diesen Menschen für immer im eigenen Leben halten könnte.

Aber an sich müssten wir es doch wissen, oder?
An sich müsste doch allen klar sein, dass nichts für immer ist und wahrscheinlich jede Beziehung irgendwann zerbricht, oder?

Es muss nicht mal ein Streit sein.
Es muss nicht mal dramatisch sein.
Man lebt sich auseinander, die gemeinsame Zeit läuft einfach ab, die Wege trennen sich.
Anfangs hält man noch Kontakt, aber dann schrumpft das auch zusammen und die gemeinsamen Nenner werden immer kleiner und irgendwann, irgendwo ist es wie bei Erich Kästners ''Sachlicher Romanze'':



"Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.
"





Und vielleicht wissen wir es irgendwo von vorneherein, dass es eh nicht für immer ist.

Aber trotzdem passiert es oft genug: In irgendeinem Moment geht die Tür zum Verstand auf, eine Art verdrehter Optimismus marschiert herein, baut seine Illusion der ewigwährenden Verbundenheit auf und verdrängt das rationale Denken in eine kalte, einsame Ecke.

Die große Frage ist nur, was macht man mit dieser Illusion?
Was macht man als Außenstehende, wenn man die Illusion einer Freundin sieht und eigentlich genau weiß, dass es eh nie klappen wird?
Was macht man, wenn der Kumpel sich nichts sehnlicher wünscht, als dass die Illusion wirklich wird?

In mir schreit das Bedürfnis auf, diese Illusion kaputt zu machen und mit einem für mich seltenem Realismus zu schreien, dass es kein ''für immer'' gibt, dass man nicht alles überstehen kann, dass es irgendwann zu Ende gehen wird.

Manchmal will ich sie nur an den Schultern packen, kräftig schütteln und schreien: ''Mach die Augen auf!''

Aber dann fällt mir ein, dass die Illusion sich vielleicht, wahrscheinlich früher oder selber in Luft auflöst, so, wie es bei mir war.

In einem Moment noch Pläne geschmiedet, von Kindern und möglichen Weihnachtsfesten gesprochen, Fantasien der Zukunft durchgespielt und diese genoßen. Im nächsten Moment hingeguckt und festgestellt, dass es nie so kommen wird - teilweise, weil man das selber gar nicht will.
Weil es noch so viel anderes zwischen ''jetzt'' und ''dann'' gibt, dass ausprobiert werden will und muss.

Und dann denke ich, vielleicht sollte ich ihnen doch die Illusion lassen.
Vielleicht sollten sie einfach genießen, was sie haben, solange sie es haben - inklusive der Illusion.


Dank für Inspiration und Suche nach einem nun doch unnötigen Zitat geht an E.