Dienstag, 24. April 2012

Inspiration

Ich hab schon vor langer Zeit einen Youtuber gefunden, der mir massiv gefällt:
Ein Amerikaner, der sich als Amazing Atheist bezeichnet und viel über Religion, Feminismus, amerikanische Politik und Scheinmoral redet.
Nun hat er gestern ein Video hochgeladen, dass ich absolut genial fand, es heißt ''Monsters and the Abyss'', für seine Verhältnisse ein wirklich kurzes Video mit einer in meinem Augen sehr weisen Wahrheit:

''Die Menschen, die dich hassen, werden dich hassen, egal, was für Zugeständnisse du zu machen probierst. Sie werden dich hassen, wenn du bereust; sie werden dich hassen, wenn du Dinge klarstellst; sie werden dich hassen, wenn du probierst, etwas zu erklären. Probier nicht, vernünftig mit Menschen zu reden, die dich hassen. Sie wollen dich nicht verstehen, sie wollen dich nur besiegen. Für sie ist das Leben ein Wettkampf darum, wer am meisten Recht hat, wer als am moralischsten wahrgenommen werden kann. Dinge wie Verständnis oder Kompromisse sind ihnen zu hoch. Sie haben deine Zeit und deine Mühen nicht verdient.''


The Amazing Atheist meinte, man könnte ihn dank dieser Ansicht durchaus für ''pretentious'' halten - für angeberisch, großkotzig. Gleichzeitig sagt er, dass das wohl ein Wort ist, das vor allem von Menschen benutzt wird, die nicht in der Lage sind wirklich kritisch zu sein und ihre pseudomoralische Überlegenheit wie einen Schild vor sich hertragen, ohne die von ihnen gelebte Moral je reflektiert zu haben und nun erwarten, dass sich andere danach ausrichten.

The Amazing Atheist benutzt desweiteren ein Zitat von Nietzsche: "Battle not with monsters, lest ye become a monster, and if you gaze into the abyss, the abyss also gazes into you.".
Im Original: ''Wer mit Ungeheurn kämpft, mag zusehen, dass er nicht dabei zum Ungeheur wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.''

Nietzsche mag bestimmt nicht genau daran gedacht haben, aber in diesem Zusammenhang, denke ich, kann man es so deuten: Wenn man sich zu lange mit der oben genannten Art von Mensch auseinander setzt, wird man genau so.

Deshalb ist es wohl das beste, ihnen einfach den Rücken zu zu drehen und weg zu gehen.

Getreu dem Motto ''Never mind what haters say, ignore them 'til they fade away.''

Jeder Sommer hat eine Geschichte.
Und unser Sommer hatte eine ganz besondere.
Umso trauriger, dass ich das Gefühl habe, das unsere langsam zu Ende geht.



Samstag, 14. April 2012

The awkward moment

7 Kontinente, 7 Meere, 204 Länder, 809 Inseln -
und von den gut 7 Millionen Menschen auf der Welt
treff ich ausgerechnet dich.

Das Traurigste ist, dass ich das Gefühl hab,
dass du mir immer noch wichtiger bist als ich dir.

Ernsthaft, manchmal hasse ich,
wie nah mir bestimmte Menschen gehen.


Sonntag, 8. April 2012

Das Ding mit dem Ruf und dem Mittelding

Ich glaube, der Knackpunkt an einem Ruf ist, dass diejenigen, die es interessiert, nicht wichtig sind und die, die wichtig sind, sich nicht dafür interessieren.
Denn wenn man jemandem am Herzen liegt, will derjenige ja wohl, dass man glücklich ist, oder?

Dementsprechend, so lange man glücklich ist, kann einem der Ruf egal sein.
Und wahrscheinlich auch, solange nicht viele von den wichtigen sagen ''Hör auf, du machst hier was falsch.''

In meinem Fall sind diese wichtigen, auf deren Warnung ich wirklich hören würde, nur zu viert.
Weil ich weiß, dass sie mich gut genug kennen, tolerant und  ausgepflippt genug sind, um mich nicht vorschnell zu vorurteilen, um nicht bei ''Kleinigkeiten'' wegzurennen.

Und das ist der Punkt, ''Kleinigkeiten''. Was sind Kleinigkeiten?

Diese sind in meinen Augen nicht direkt Kleinigkeiten, sondern eher das Mittelmaß - das Mittelmaß an Alkohol, Zigaretten, Promiskuität und Verrückheiten.
Nicht so viel, dass man später zurücksieht und denkt: ''Scheiße, ich hab in meiner Jugend viel zu viel mitgenommen, das hat mir alles versaut.''

Aber auch nicht so wenig, dass man denkt ''Scheiße, ich hab viel zu wenig erlebt, es gibt so viele Dinge, die ich damals hätte machen müssen.''

Momentan, denke ich, mache ich alles richtig.

Samstag, 7. April 2012

Alle guten Dinge sind wild und frei.

Wilde Herzen können nicht gebrochen werden!

Und dann kann es einem furchtbar egal sein, was gesagt wird.
Ich bin so glücklich, mein Herz explodiert.

Donnerstag, 5. April 2012

''Hasst du mich?'' - ''Ja.''

Es gibt leider eine Menge Leute, denen es vielleicht wirklich egal ist, dass sie widerlich sind.
Das macht sie noch widerlicher.

Oder es ist ihnen klar, dass sie widerlich sind, und sie haben beschlossen, daraus auf verquere Art Nutzen zu ziehen, indem sie die Nähe und Zustimmung anderer Widerlinge suchen.
Auch das macht sie noch widerlicher.

Oder aber sie wären eigentlich gerne nette Typen, wissen aber nicht, wie man das anstellt.
Das würde sie erbärmlich machen.
Und widerlich