Ich glaube, der Knackpunkt an einem Ruf ist, dass diejenigen, die es interessiert, nicht wichtig sind und die, die wichtig sind, sich nicht dafür interessieren.
Denn wenn man jemandem am Herzen liegt, will derjenige ja wohl, dass man glücklich ist, oder?
Dementsprechend, so lange man glücklich ist, kann einem der Ruf egal sein.
Und wahrscheinlich auch, solange nicht viele von den wichtigen sagen ''Hör auf, du machst hier was falsch.''
In meinem Fall sind diese wichtigen, auf deren Warnung ich wirklich hören würde, nur zu viert.
Weil ich weiß, dass sie mich gut genug kennen, tolerant und ausgepflippt genug sind, um mich nicht vorschnell zu vorurteilen, um nicht bei ''Kleinigkeiten'' wegzurennen.
Und das ist der Punkt, ''Kleinigkeiten''. Was sind Kleinigkeiten?
Diese sind in meinen Augen nicht direkt Kleinigkeiten, sondern eher das Mittelmaß - das Mittelmaß an Alkohol, Zigaretten, Promiskuität und Verrückheiten.
Nicht so viel, dass man später zurücksieht und denkt: ''Scheiße, ich hab in meiner Jugend viel zu viel mitgenommen, das hat mir alles versaut.''
Aber auch nicht so wenig, dass man denkt ''Scheiße, ich hab viel zu wenig erlebt, es gibt so viele Dinge, die ich damals hätte machen müssen.''
Momentan, denke ich, mache ich alles richtig.
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