Donnerstag, 22. März 2012

Der Spielzeugeffekt

Es war ein Mal ein Mädchen, das einen Jungen mochte; wirklich mochte, auf diese ''Ich wäre gern seine Freundin''- Art.
Aber aus irgendwelchen Gründen klappte es nicht und nach einer Liebeskummerphase rappelte sich das Mädchen wieder auf, fand einen anderen Jungen, den sie auf diese Art mochte und wurde tatsächlich seine Freundin.

Und hier greift der Spielzeugeffekt: Junge A sieht, dass das Mädchen mit Junge B glücklich ist.
Und plötzlich will er sie doch.
Als wäre sie ein Spielzeug, mit dem er eigentlich nicht spielt. Doch sobald er sieht, wie ein anderer mit ''seinem'' Spielzeug Spaß hat, will er es zurück.
Obwohl er es eigentlich gar nicht wollte und vielleicht auch nicht mehr will, wenn er es dann hat.
Ein Verhalten, dass wir eigentlich alle aus dem Kindergarten kennen dürften, oder?

Ja, der Vergleich mag etwas seltsam anmuten, aber ich denke doch, dass es stimmt.
Manchmal ist es grade die Tatsache, dass wir jemanden nicht haben können, die ihn oder sie für uns anziehend macht.

Das beste Beispiel: Scrubs, dritte Staffel. JD bittet Elliot, ihren Freund zu verlassen und mit ihm zusammen zu sein. Doch als sie ihn verlässt und mit JD zusammen kommt, stellt er fest, dass er sie doch nicht will.
Ja, Serienbeispiel.

Aber nichts destro trotz ein perfektes Beispiel für den Spielzeugeffekt.

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